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Marcel Reif´s Fernseheskapaden

Marcel Reif ist in Deutschland und in aller Welt als Fernsehreporter von Premiere bekannt, sicherlich aber bei den Meisten nicht annerkannt (vll. von der Bildzeitung). Legendär war auch seine Reportage mit Günther Jauch 1998 bei der Cl-League Partie zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (super BVB). Das Spiel verzögerte sich um mehr als 75 minuten, weil ein Tor in seine Bestandteile zusammenbrach. Anstatt, dass RTL Dauerwerbesendungen oder Quizshows als Überbrückung der Zeit einspielte, waren Marcel Reif und Günther Jauch auf sich alleine gestellt, um die Zuschauer an den Fernsehbildschirmen mehr oder weniger zu unterhalten. Mit dem Satz: "Noch nie hätte ein Tor einem Spiel so gut getan wie heute" wurden sie legendär in der Berichterstattung und bekamen 1998 wegen dieser Reportage den Bayrischen Fernsehpreis.

 

Nach hoch qualitativen Aussagen wie bei dem CL-League Spiel zwischen dem FC Barcelona und dem FC Bayern - sinngemäß-, dass ein Rechtsfuß auf der linken Abwehrseite und ein Linksfuß auf der rechten Abwehrseite spielt, eine taktische Maßnahme von Jürgen Klinsmann sei.....

ja? Lieber Marcel Reif, da wurde wohl eine taktische Raffinesse des Trainers bemerkt. Das ist für einen Profi, oder besser gesagt für einen sehr sehr gut bezahlten, mittelmäßigen Tratsch- und Klatschreporter bei Premiere, schon eine bemerkenswerte Gabe, Situationen noch langweiliger und beschämender zu machen, als es das Debakel vom FCB ohnehin schon war.

 

Nach diesem kurzen Exkurs der freien Meinungsäußerungen der Presse kam am 25.04.09 bei dem Spiel zwischen FCB und Schalke 04 der Knaller: als ein wohl stark alkoholisierter Fan Marcel Reif die ganze Zeit vom Kommentieren des Spiels ablenken wollte, reagierte der Reporter mit den Worten: "Du säufst zu viel".http://www.youtube.com/watch?v=J6WXjGtEzdg            Das Peinliche war wohl, dass das Mikrophon an war und die ganzen Zuhörer von Premiere diesen Satz live miterleben konnten. Gott sei dank, dass die Premiereabos in der Vergangenheit keine große Nachfrage mehr erziehlen konnten.

Auch in der Vergangenheit geizte Reif nicht mit seinen Sprüchen:

Im August 2008 beleidigte er einen Kollegen live als "Arsch" und bei einem WM Spiel (Kamerun - Argentinien) gab er jenes von sich: "Ich darf als Reporter ja nicht parteiisch sein... ich will auch nicht parteiisch sein - aber: lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft!"

Mit etwas Glück können wir uns auch in Zukunft auf mehr oder weniger "reife" Unterhaltung abseits des Rasens während eines Spieles freuen.

28.4.09 14:36

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